Kunst und Kultur

Komba - dieser Name bedeutet für viele nicht nur eine gewerkschaftliche Interessenvertretung, sondern auch ein Stück privater, entspannter Geselligkeit. Diese wohltuende Atmosphäre findet man im Informations- und Kulturkreis.

Stolz kann die Komba-Gewerkschaft Köln auf eine langjährige Tradition dieses Kreises zurückblicken. Wer seine Arbeit aus eigener Anschauung nicht kennt und Veranstaltungen dieses Kreises noch nie besucht hat, äußert sich im Kollegenkreis häufig unqualifiziert, wie: "Kollegen will ich nach Dienstschluß nicht mehr sehen", oder: "Was soll mir eine Gewerkschaft in meiner kostbaren Freizeit schon bieten?"

Diese Vorurteile schießen weit an der Realität des Informations- und Kulturkreises vorbei. Die, die einmal eine Veranstaltung besucht haben, leisten immer wieder gern einer Einladung Folge. Viele der "Stammkunden" nutzen den abwechslungsreichen Veranstaltungskalender bis ins Renten- und Pensionsalter hinein. Auch Freundschaften sind in diesem Kreis geschlossen worden, die bereits Jahrzehnte Bestand haben.

Die Veranstaltungen des Informations- und Kulturkreises haben aber nichts mit bier- oder weinseligen Stammtischen gemein - obwohl auch eine solche gesellige Runde dazugehört - , sondern sie wollen den Teilnehmern vor allem Einblicke in unbekannte Arbeitsprozesse vermitteln oder eine Landschaft mit ihren Natur- und Kulturreizen näherbringen.

Durch die Informationsfahrten in die nähere Umgebung Kölns lernt man als ständiger Teilnehmer mit den Jahren interessante Einblicke in das vielschichtige Kultur- und Arbeitsleben einer Großstadt kennen. Es wurden bereits eine Papierfabrik, eine Brauerei, eine Müllumladestation, eine Hostienbäckerei, der Braunkohletagebau, die KVB, ein Stellwerk - die Themen sind schier unerschöpflich - besichtigt. Dem Kenner braucht man nicht zu sagen, daß keine große Kunstausstellung in Köln ohne Besichtigung des Kulturkreises bleibt.

Aber auch Reiseziele in ganz Deutschland zählen zum Repertoire des Informations- und Kulturkreises. Ob die interessantesten Städte wie Dresden und Weimar, Aachen ,Mainz und Trier wie auch die Vielfalt der Landschaften Deutschlands werden bereist und kulturell durchstöbert. Immer wieder ist der Mitreisende überrascht über die neuen Eindrücke, die er erhält, obwohl er oft das Reiseziel aus vorherigen Besuchen schon zu kennen glaubte.

Sozusagen eingebettet in die Kultur ist der politische Aspekt der Besichtigungen und Reisen. Herauszuheben aus dem politischen Programm sind vor Ort der Besuch der Greenpeace Sektion Köln und aus dem Reiseprogramm natürlich Berlin, da diese Stadt den politischen Konfliktstoff Deutschlands in allen Facetten am eindruckvollsten widerspiegelt.

Doch man kann sich mit der Beschreibung der Vorzüge des Informations- und Kulturkreises noch so viel Mühe geben, sie bleibt immer plakativ. Wirklich erfahren kann man seine Vorzüge nur durch persönliches Mitmachen.

 

Das können wir gemeinsam erleben...

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